6. Teil

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Spacerkiem po Wrocławiu – ein kleiner Spaziergang durch Wrocław

Der Breslauer Marktplatz, mit vielen umliegenden Straßen, ist sehr groß. Irgendwann wird man müde vom Laufen. Aber ich möchte Ihnen noch viele schöne Ecken zeigen, darum steigen wir auf den Segway, einen Elektroroller ein, und fahren den Marktplatz quer durch bis zum Salzplatz.

Der Salzpla050.Brunnentz oder auf Polnisch Plac Solny (plaz solni) ist viel kleiner und ruhiger als Rynek. Er wurde 1242 als Hilfsmarktplatz gegründet. Hier hat man vor allem mit Salz aber auch mit Fischen, Wachs und Honig gehandelt. Es gibt auf dem Platz noch viele Symbole der alten Breslauer Handelsmacht. Einer davon ist das klassizistische Gebäude der damaligen Börse aus dem Jahr 1824. Das Haus schmückt ein Wappen des Prinzen Wratysław (Vratislav) – dem Begründer Wrocławs. Auch der Drachenbrunnen davor ist sehr schön.

130Auf der westlichen Seite steht ein im Jugendstill erbautes ehemaliges Kaufhaus aus den Anfängern des XX Jahrhunderts. Fast die Hälfte des Platzes beanspruchen Blumenmarktständer. Sie sind bis spät in die Nacht geöffnet. Ein breslauer Mann hat keine Ausrede: „Liebling, ich hätte dir gerne Blumen gebracht, aber alle Läden waren zu“ 😉 Auf dem Salzplatz kann man Blumen auch mitten in der Nacht kaufen!

 

126Unter dem Platz befindet sich ein alter Bunker. Er war während des Krieges mit allen Medien ausgestattet und konnte 800 Menschen Schutz bieten. Heute kann man ihn am Wochenende besichtigen. Der Eingang befindet sich neben der öffentlichen Toilette. Nachdem wir uns alle schönen klassizistischen, Renaissance- und Barockhäuser auf dem Salzplatz angeschaut haben, gehen wir in ein irisches Pub. Das in dunkelgrün gehaltene Lokal ist auch innen sehr interessant und bietet ein eiskaltes Guinnes vom Fass.

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Nicht nur der Markt- und Salzplatz sind sehenswert. Auch die kleinen Gassen um den Marktring haben viel zu bieten. Dort stehen wunderschöne, interessante und bunte Gebäude.

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Es gibt hier viele alte Kirchen, Speiselokale, Klubs, Kunstgalerien, Antiquitätenläden und alles was das Herz begehrt.

Interessant ist auch eine Skulptur von Schlachttieren. Sie steht in einer kleinen Gasse, wo DSC00563im XIII Jahrhundert der städtische Schlachthof war.

Ich glaube, es ist genug für heute. Bevor wir die kleinen Gassen weiter in Richtung Universität gehen, machen wir hier eine kleine Pause. Also bis bald 🙂